Fragen & Antworten

Prüfungsinhalte

SOMMERHOFF - zertifiziert nach DIN EN ISO 9001
Worauf Sie sich verlassen können: das Qualitätsmanagement von SOMMERHOFF funktioniert - geprüft durch CERTQUA, dem führenden Zertifizierer von Bildungsdienstleistern
Die Inhalte Ihrer Aufstiegsfortbildung - Auszüge aus dem DIHK–Rahmenstoffplan für die Bilanzbuchhalter (Rechtsverordnung 2007; die Inhalte gemäß Prüfungsordnung 2015 finden Sie weiter unten)

Handlungsbereiche des Prüfungsteils A:

  1. Erstellen einer Kosten- und Leistungsrechnung und zielorientierte Anwendung
    - Methoden und Instrumente zur Erfassung von Kosten & Leistungen
    - Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung
    - Methoden zur Kostenkontrolle

  2. Finanzwirtschaftliches Management
    - Ermittlung der optimalen Investition
    - Finanzierungsmöglichkeiten und –arten auf internationalen Märkten

Handlungsbereiche des Prüfungsteils B:

  1. Erstellen von Zwischen- und Jahresabschlüssen und des Lageberichts nach nationalem Recht
    -
    Grundzüge der Buchführung, Bilanzierung & Bewertung beherrschen
    - Jahresabschlusserstellung unter Berücksichtigung steuerlicher Erfordernisse
    - Kenntnis der Grundzüge bürgerlichen Rechts und des Handels- & Gesellschaftsrechts

  2. Erstellen von Abschlüssen nach internationalen Standards (Grundlagenteil)
    - Kenntnis der Bestandteile eines Abschlusses nach den IFRS und Bilanzgliederung
    - Kenntnis der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie deren Auswirkungen auf
      verschiedene Bilanzposten im Vergleich zum deutschen Handelsrecht

  3. Steuerrecht & betriebliche Steuerlehre
    - Einkommen-, Körperschaft-, Gewerbe-, Umsatzsteuer, Abgabenordnung,
      Außensteuerrecht, nationale und internationale Maßnahmen zur Vermeidung der
      Doppelbesteuerung

  4. Berichterstattung; Auswerten und Interpretieren des Zahlenwerks für Managemententscheidungen
    - Analyse eines Jahresabschlusses mit Hilfe von Kennzahlen erstellen und diese
       interpretieren


Auszüge aus dem bundeseinheitlichen Rahmenstoffplan der Steuerberaterkammern für die "Steuerfachwirte"

  1. Erbschaft- und Schenkungsteuer
    - Besteuerungstatbestände
    - Persönliche Steuerpflicht
    - Sachliche Steuerbefreiungen
    - Bewertung steuerpflichtiger Erwerbe
    - Steuerberechnung und Besteuerungsverfahren


  2. Bewertungsgesetz
    - Allgemeine und besondere Bewertungsvorschriften
    - Feststellung von Einheitswerten
    - Vermögensarten
    - Bewertung von Grundbesitz für Zwecke der Erbschaftsteuer und Grunderwerbsteuer
    - Bewertung von Betriebsvermögen für Zwecke der Erbschaftsteuer


  3. Besonderes Steuerrecht: Einkommensteuer
    - Sonstige Einkünfte (z. B. Rentenbesteuerung, private Veräußerungsgeschäfte)
    - Außerordentliche Einkünfte und diesbezügliche Steuerermäßigungen
    - Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen
    - Besteuerungsverfahren, z. B. Kapitalertragsteuer und Steuerabzug bei Bauleistungen

 

Die Inhalte Ihrer Aufstiegsfortbildung zum/zur "Geprüften Bilanzbuchhalter/in IHK" - Auszüge aus dem DIHK–Rahmenstoffplan gemäß Rechtsverordnung 2015:

Die Prüfung wird schriftlich und mündlich durchgeführt; sie umfasst 7 Handlungsbereiche.

Nachstehend finden Sie Auszüge aus dem DIHK-Rahmenstoffplan:

Handlungsbereich 1

Geschäftsvorfälle erfassen und nach Rechnungslegungsvorschriften zu Jahresabschlüssen führen

  1. Geschäftsvorfälle vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet nach nationalen handels-    und steuerrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften erfassen und daraus Buchungen ableiten

  2. Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung & Bilanzierung sachgerecht anwenden

  3. Bilanzansätze von Vermögen, Schulden und Eigenkapital dem Grunde und der Höhe nach bestimmen

  4. Bestandteile des nationalen Jahresabschlusses bei nicht kapitalmarktorientierten und kapitalmarktorientierten Unternehmen sowie Bestandteile des IFRS-Jahresabschlusses kennen

  5. Kenntnis der wesentlichen Ansatz- und Bewertungsunterschiede zwischen den IFRS und  den entsprechenden Regelungen des 3. Handelsgesetzbuches

  6. Grundzüge der Konzernrechnungslegung nach nationalen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften erkennen und die Buchungen für die Kapitalkonsolidierung nach nationalem Bilanzrecht durchführen

  7. Bilanzielle Auswirkungen unterschiedlicher Gesellschaftsformen im Handels- und Steuerrecht berücksichtigen


Handlungsbereich 2

Jahresabschlüsse aufbereiten und auswerten

  1. Vorbereitung der Analyse eines Jahresabschlusses (z. B. durch Entwicklung einer   Strukturbilanz)

  2. Jahresabschlüsse mit Hilfe von Kennzahlen und Cashflow-Rechnungen analysieren und    interpretieren

  3. Erstellung einer Bewegungsbilanz sowie einer Kapitalflussrechnung, Erstellung und  Auswertung von Kennzahlen

  4. Bedeutung von Ratings erkennen und Maßnahmen zur Verbesserung für das Unternehmen vorschlagen

Handlungsbereich 3

Betriebliche Sachverhalte steuerlich darstellen

  1. Einkommen-, Körperschaft-, Gewerbe-, Umsatzsteuer

  2. Abgabenordnung

  3. Nationale und internationale Maßnahmen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (z. B. OECD-Musterabkommen)

Handlungsbereich 4

Finanzmanagement des Unternehmens wahrnehmen, gestalten und überwachen

  1. Finanz- und Liquiditätsplanungen erstellen und Finanzkontrollen zur Sicherung der  Zahlungsbereitschaft durchführen

  2. Finanzierungsarten beherrschen sowie die Möglichkeiten und Methoden zur  Kapitalbeschaffung unter Berücksichtigung der Rechtsform des Unternehmens auswählen  und einsetzen

  3. Investitionsbedarf feststellen und die optimale Investition mit Hilfe von Investitions   rechnungen ermitteln

  4. Kreditrisiken erkennen sowie Instrumente zur Risikobegrenzung bewerten und einsetzen

  5. Instrumente des Auslandszahlungsverkehrs kennen und anwenden

Handlungsbereich 5

Kosten- und Leistungsrechnung zielorientiert anwenden

  1. Methoden und Instrumente zur Erfassung von Kosten & Leistungen kennen und   anwenden

  2. Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung; Methoden zur Kostenkontrolle  einsetzen

  3. Verfahren der kurzfristigen Erfolgsrechnung für betriebliche Analyse- und Steuerungszwecke auswählen und anwenden

Handlungsbereich 6

Ein internes Kontrollsystem sicherstellen

  1. Arten von Risiken identifizieren und dokumentieren

  2. Maßnahmen zur Vermeidung von Risiken ableiten


Handlungsbereich 7

Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit mit in- und externen Partnern sicherstellen

  1. Kommunizieren mit Partnern und Einsetzen von Präsentationstechniken

  2. Festlegen und Begründen von Kriterien für die Personalauswahl, Durchführung der  Personalrekrutierung

  3. Planen und Steuern des Personaleinsatzes

  4. Situationsgerechte Führungsmethoden

  5. Planen und Durchführen der Berufsausbildung

  6. Fördern der beruflichen Entwicklung von Mitarbeitern

  7. Gestalten von Arbeits- und Gesundheitsschutz