Bildungsprämie

Die Bildungsprämie - Förderung der beruflichen Fortbildung durch Prämiengutscheine

Wer erhält einen Prämiengutschein?

IHK-Fachkaufleute und Fachwirte haben freien Zugang zu staatlichen Universitäten und Fachhochschulen!
IHK-Fachkaufleute und Fachwirte können ein Studium ihrer Wahl an jeder deutschen Universität oder Fachhochschule aufnehmen!
Vom Prämiengutschein profitieren alle Selbstständigen und Angestellten, die mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und deren jährlich zu versteuerndes Einkommen maximal 20.000 Euro beträgt. Bei gemeinsam veranlagten Ehegatten verdoppelt sich diese Grenze auf 40.000 Euro. Bei der Berechnung des zu versteuernden Einkommens werden Kinderfreibeträge berücksichtigt; steuerfreie Leistungen (z. B. Arbeitslosengeld I und II, Mutterschaftsgeld, Krankengeld etc.) werden bei der Feststellung der Einkommensgrenze nicht berücksichtigt.

Beachten Sie bitte, dass Bezieher von ALG I oder ALG II  keinen Anspruch auf die Bildungsprämie haben; ebenso erhalten Empfänger von Aufstiegs-BAföG, Schüler, Studierende oder Rentner und Pensionäre keine Bildungsprämie.

Für welche Bildungsangebote wird ein Prämiengutschein ausgestellt?

Den Prämiengutschein können Weiterbildungsinteressierte für Fortbildungsmaßnahmen nutzen, die ihrer individuellen beruflichen Entwicklung dienen. Begünstigt sind somit sämtliche Fortbildungen im Rahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung nach Berufsbildungsgesetz, die von SOMMERHOFF angeboten werden.

Wichtig: Zum 01. Juli 2017 wurde die sogenannte "1.000 Euro-Grenze" in den meisten der 16 Bundesländer aufgehoben, sodass Prämiengutscheine nun auch für Seminare eingesetzt werden können, deren Veranstaltungsgebühr mehr als 1.000 € beträgt. In folgenden Bundesländern gilt die "1.000 Euro-Grenze" weiterhin: Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

Wie oft können Sie einen Prämiengutschein erhalten?

Für förderfähige Fortbildungsangebote können Sie ab dem 1. Juli 2017 pro Kalenderjahr einen Prämiengutschein erhalten.

Beispiele:

Wurde bis einschließlich 31.12.2016 ein Prämiengutschein ausgestellt, kann ab sofort ein weiterer Prämiengutschein ausgestellt werden.

Wurde zwischen dem 01.01.2017 und dem 31.12.2017 ein Prämiengutschein ausgestellt, können Sie ab dem 01. Januar 2018 einen weiteren Prämiengutschein erhalten.

Beachten Sie bitte, dass Sie vor Anmeldung zu einem der Fortbildungsangebote von SOMMERHOFF eine Beratungsstelle aufsuchen müssen, die Ihnen im Falle des Vorliegens der Voraussetzungen für die Inanspruchnahme einer Förderung durch den Prämiengutschein diesen ausstellt. Eine Übersicht über die Beratungsstellen finden Sie hier; zusätzlich können Sie sich unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2623 000 informieren.

Idealerweise bringen Sie unsere Lehrgangsbroschüre mit zu Ihrem Beratungstermin. Das erleichtert Ihnen die Beschreibung der Weiterbildungsmaßnahme. Die Beratungsstelle trägt auf dem Prämiengutschein das Weiterbildungsziel und SOMMERHOFF als Weiterbildungsanbieter ein. Zusätzlich wird man Ihnen die Finanzierungsmöglichkeiten im Einzelnen erläutern.

Den vollständig ausgefüllten Prämiengutschein schicken Sie dann zusammen mit Ihrer Anmeldung innerhalb von sechs Monaten nach Ausstellung an SOMMERHOFF. Die weitere Abwicklung erledigen wir für Sie.

Bitte beachten Sie: Der Lehrgang darf im Zeitpunkt der Ausstellung des Prämiengutscheins noch nicht begonnen haben!

 

Welche Anforderungen werden an den Bildungsanbieter gestellt?

SOMMERHOFF - zertifiziert nach DIN EN ISO 9001
Fortbildungsangebote von SOMMERHOFF sind förderfähig, da ein funktionierendes Qualitätsmanagementsystem nachgewiesen wurde.

Beachten Sie bitte, dass nur die Angebote zertifizierter Bildungsanbieter, die ein funktionierendes Qualitätsmanagementsystem nachgewiesen haben, eine Förderung durch die Bildungsprämie erfahren. Dies ist bei SOMMERHOFF der Fall, da unsere Zertifizierung nach der internationalen Norm DIN ISO 9001 erfolgt ist.

Wie sieht eine Förderung durch die Bildungsprämie aus?

Die Bildungsprämie besteht aus zwei Komponenten

  • Einen Prämiengutschein in Höhe von maximal 500 Euro können alle Erwerbstätigen erhalten, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen laut Einkommensteuerbescheid und vermindert um etwaige  Kinderfreibeträge 40.000 Euro bei Alleinstehenden (bzw. 40.000 Euro bei gemeinsam veranlagten Ehegatten) nicht übersteigt.
  • Mit dem "Weiterbildungssparen" wird im Vermögensbildungsgesetz (VermBG) zur Finanzierung von Weiterbildung eine Entnahme aus dem angesparten Guthaben erlaubt, auch wenn die "Sperrfrist" noch nicht abgelaufen ist. Die Vorteile des Weiterbildungssparens können all diejenigen in Anspruch nehmen, die über ein mit Arbeitnehmer-Sparzulage gefördertes Ansparguthaben verfügen. Dies gilt unabhängig vom derzeitigen Einkommen.

Das Weiterbildungssparen kann ergänzend zum Prämiengutschein hinzukommen. Die beiden Komponenten können also zusammen genutzt und in Anspruch genommen werden. Weiterbildungsinteressenten mit angespartem Guthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) können den verbleibenden finanziellen Eigenanteil einer Bildungsmaßnahme vor Ablauf der üblichen Sperrfrist entnehmen. Hierzu hat der Gesetzgeber das VermBG den Anforderungen angepasst und so den weiterbildungsbereiten Menschen mehr Flexibilität ermöglicht.

Details hierzu erfahren Sie in der persönlichen Prämienberatung in einer der bundesweit vorhandenen Beratungsstellen (Link siehe oben).

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bildungspraemie.info.

Eine Checkliste mit den Antworten auf die häufigsten Fragen, welche sich im Zusammenhang mit der Beantragung und Gewährung einer "Bildungsprämie" stellen, finden Sie hier.

Steuerberater Michael SOMMERHOFF
Steuerberater Michael SOMMERHOFF unterstützt Sie bei der Lösung Ihrer steuerrechtlichen Fragen und Probleme.
Da die im Rahmen einer beruflichen Aufstiegsfortbildung von Ihnen getätigten Aufwendungen zu den steuerlich abziehbaren Werbungskosten (oder - im Falle von Selbstständigkeit - Betriebsausgaben) zählen, haben wir für Sie den "SOMMERHOFF-STEUERSPARRECHNER" entwickelt, mit dessen Hilfe Sie unter Berücksichtigung eventuell bezogener Fördermittel die zu erwartende steuerliche Entlastung errechnen können. Dieser kann und soll eine eventuell notwendige steuerrechtliche Beratung nicht ersetzen; zudem können wir aufgrund beständiger Änderungen der Gesetzgebung keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben übernehmen; Auskünfte erfolgen stets nach bestem Wissen und Gewissen.

Sofern Sie eine steuerliche Beratung wünschen, wenden Sie sich an www.sommerhoff-steuerberatung.de.